Dem Skandal ins Auge sehen
Film und Lesung mit
Christoph Klimke
Biografischer Essay über den 1975 ermordeten italienischen Dichter und Regisseur Pier Paolo Pasolini.
ermäßigt 8€
ROM wird nicht nur der Arbeits-und Lebensort für Pasolini, der junge Dichter, Kommunist,Katholik und Homosexuelle,verläßt seine Heimat Friaul und zieht in die Vororte der ewigen Stadt. Hier erlernt er die Sprache der Straße, schreibt seine ersten Rom Romane und dreht Filme.Sein Leben und Werk wird zum Skandal, macht er doch Außenseiter zu Protagonisten und überhöht sie zu Christus Figuren.Sein Werk landet regelmäßig auf dem Index und Pasolinis politisches Engagement gegen die Dealer in Kirche, Politik und Wirtschaft gefährdet den inzwischen weltberühmten und preisgekrönten Künstler.Als er in seinem letzten Roman Projekt „Petrolio “ die Namen der Täter,die Italien ruinieren und einen Genizid gegen Natur und Kultur begehen,aus Wirtschaft und Politik veröffentlichen will ,wird der 53Jährige bei Rom umgebracht. Der Mord wird als Tat im Schwulen Milieu diffamiert und ist bis heute nicht aufgeklärt. Pasolini ging in Dichtung und Filmkunst radikal neue Wege.Sein Werk bleibt beunruhigend aktuell und von unglaublicher Kraft.